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Für Schadstoffe mobil

Im März sammeln die sbm in nördlichen Moerser Stadtteilen

Schädliche und giftige Stoffe aus Haushalt, Garten und Hobbybereich gehören nicht in die Abfalltonne oder gar die Kanalisation. Deswegen gibt es in Moers das sogenannte Schadstoffmobil, das in regelmäßigen Rhythmen zu den Bürgern kommt. An dreißig Tagen ist es so auch 2010 unterwegs, einmal im Monat am Kreislaufwirtschaftshof der sbm und einmal im Quartal an acht über das Stadtgebiet verteilten Standorten. „Im März sind zwei nördliche Stadtteile an der Reihe", informierte jetzt Claudia Jaeckel als zuständige Abfallberaterin der Städtischen Betriebe Moers (sbm). Am 4. März kommen wir von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr zum Repelener Marktplatz und gegen Abend von 17.30 Uhr bis 20 Uhr zum Utforter Bergamt. Am Abfallsammeltag, dem 6. März, können Bürger Schadstoffe zudem direkt am Jostenhof zwischen 7 und 14 Uhr abliefern.

Traditionell nehmen Moerser Bürger die mobile Schadstoffsammlung gerne als Serviceleistung an. Denn hier können sie beispielsweise die Lackreste und Lösungsmittel der letzten Wohnungsrenovierung kostenlos abliefern. Ausnahme: wasserlösliche und lösemittelfreie Dispersionsfarben. „Da die meist ausgetrockneten Farbreste nicht schadstoffhaltig sind, müssen sie über den Restabfall entsorgt werden", so Abfallexpertin Jaeckel. „Die leeren Behälter gehören dabei in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne."

Die Statistik zeigt Jaeckel: Jährlich sammelt das Schadstoffmobil mehrere hundert Liter Lacke, Lösungs- und Holzschutzmittel. Dabei bittet die Abfallexpertin zu beachten: „Die Fahrzeugkapazitäten lassen pro Kunde nicht mehr als 30 Liter je Schadstoff zu." Übrigens: Die sbm empfehlen, die Abfälle immer in Originalbehältern und direkt bei den vor Ort anwesenden Mitarbeitern abzuliefern, der Umwelt zuliebe. Und noch einen Tipp hat Jaeckel: Altöle sowie Haushalts- und Autobatterien müssen Bürger über den Fachhandel entsorgen. „Der ist zur Rücknahme gesetzlich verpflichtet. Um die Kosten für alle Bürger zu senken, nehmen wir diese Schadstoffe nicht an."